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Damit Thalwil cool bleibt!

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Thalwil muss vorwärtsmachen bei der Bekämpfung des Klimawandels!

Die Thalwiler Klima-Initiative fordert darum:

 

1. verbindliche Ziele für die Halbierung von Treibhausgasemissionen in Thalwil bis 2030 (2.2t pro Kopf und Jahr) und Netto Null Emissionen bis 2050

2. konkrete Massnahmen- und Finanzpläne, um diese Ziele zu erreichen

Damit...

...setzen wir die Rahmenbedingungen für eine effektive Klimapolitik in Thalwil!

...aktivieren wir eine wichtige Handlungsträgerin im Klimaschutz: die Gemeinde!

...steigern wir unsere Planungs- und Budgetsicherheit!

...sparen wir langfristig Gesamtkosten!

...nutzen wir die Chance einer frühzeitigen und vorausschauenden Planung!

Auch der Gemeinderat empfiehlt:

Ein JA am 28. Juni - damit Thalwil cool bleibt!

Mit dem aktiven Anpacken der Klimaziele auch auf kommunaler Ebene übernimmt die Gemeinde Thalwil Verantwortung.

Medienmitteilung
Gemeinderat Thalwil

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Die Initiative

Zur Initiative:
Zum Argumentarium:

Die Botschaft der Wissenschaft ist klar: Wir befinden uns mitten in einer menschengemachten Klimakrise.

Und was hat das mit Thalwil zu tun?

Die Komplexität dieser Krise erfordert Antworten und Lösungen auf allen Verwaltungsebenen – auch auf der Gemeindeebene. Der neueste Bericht des Weltklimarats zeigt auf, dass bis spätestens 2050 weltweite CO2-Neutralität erreicht sein muss, um die Klimaerwärmung auf 1.5 Grad Celsius zu beschränken. Dieser Meinung ist auch der Bundesrat, der dieses Ziel im August 2019 für die ganze Schweiz angekündigt hat. Wie der IPCC-Bericht weiter zeigt, erfordert die aktuelle Situation schnelles Handeln: Denn je länger die Bewältigung der Klimakrise herausgeschoben und verzögert wird, desto schwieriger wird es, die Auswirkungen des Klimawandels genügend zu begrenzen, desto steiler ist der Emissionsabsenkpfad und desto höher die entstehenden Kosten.

Machen wir denn nicht schon genug?
Die Gemeinde Thalwil ist in vieler Hinsicht auf gutem Weg, um lokale Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Die laufenden Projekte kommen aber zu langsam voran. Unsere Initiative verfolgt deshalb zwei Hauptziele:
  1. bestehende Aktivitäten zur Emissionsreduktion beschleunigen

  2. neue Aktivitäten zur Emissionsreduktion anregen

Bei der Wahl und Priorisierung von tatsächlichen Massnahmen ergeben sich im Klimaschutz oft drei Hauptprobleme: Die Zielsetzung ist sehr langfristig und die möglichen Massnahmen komplex und oft mit hohen Investitionen verbunden. Die  Thalwiler Klima-Initiative geht all diese Probleme mit den folgenden drei konkreten Forderungen an:

Fahre über die untenstehenden Felder, um mehr über die Begründung der drei Forderungen zu erfahren!

Verbindliche Zielvorgaben

Verbindliche Zielvorgaben

für bessere Zusammenarbeit und zur Koordination 

1
Massnahmen-plan

Massnahmen-plan

für vorausschauende 

Planung und

Priorisierung

2
Finanzplan

Finanzplan

für mehr Budget- und Planungssicherheit

3
Und was will die Initiative genau?

Der Initiativtext ist kurz und prägnant und nimmt genau diese drei Elemente auf. Das Zwischenziel von 2.2t bis 2030 nimmt das bestehende Ziel bis 2050 von Thalwil vorweg. Das Ziel einer klimaneutralen Gemeinde bis 2050 entspricht den verschärften Zielen des Bundesrates, die im August 2019 kommuniziert wurden.

Initiativtext schwarz hellgelb Nummer.pn
Initiativtext schwarz hellgelb Nummer.pn
Ist das der richtige Weg für Thalwil?

Wir sind überzeugt, dass Zielnormen in Kombination mit langfristigen Massnahme- und Finanzplänen optimal mithelfen, Thalwil zur Klimaneutralität zu führen. Wieso?

  1. Gemeinsame Zielvorgaben schaffen Klarheit - nun kann zusammen am gleichen Strick gezogen werden.

  2. Dem Gemeinderat wird die freie Wahl der Form der Instrumente und der konkreten Massnahmen überlassen.  Er kann somit Expertinnen innerhalb und ausserhalb der Thalwiler Verwaltung beiziehen, die die Möglichkeiten am besten beurteilen können.

  3. Diese Form erlaubt es, bei der Auswahl und Priorisierung der Massnahmen ein Augenmerk auf Wirksamkeit und Umsetzbarkeit auf der Gemeindeebene zu legen und die Planung regelmässig an die politischen Rahmenbedingungen anzupassen.

  4. Bestehende Sammlungen von Ideen und Massnahmen können genutzt werden, so zum Beispiel die Resultate des Thalwiler Klimagipfels im November 2019.

Was können wir in Thalwil überhaupt zur Bekämpfung des Klimawandels tun?

Ziemlich viel! Und das weiss auch unsere Gemeinde - in enger Absprache mit den Verantwortlichen in der Gemeindeverwaltung haben wir für die Initiative eine ausführliche Liste von vielversprechenden Massnahmen zusammengestellt. Sie lehnt sich an bestehende Ziele der Gemeinde und die Vorstellungen und Wünsche der betroffenen Verwaltung an und nennt konkrete Vorschläge in folgenden vier Hauptbereichen:

Wärmeversorgung
  • Durchsetzung der Prioritätsgebiete für Wärmeverbünde (inbesondere Wärmeverbund Zentrum) gemäss kommunalem Energierichtplan, zum Beispiel durch:

    • Anschlusspflichten (sobald rechtlich möglich)

    • finanzielle Unterstützung

    • Festsetzung von Zonen für erneuerbare Energien in der BZO (gemäss PBG § 78a)

  • Beschleunigter Ersatz von Ölheizungen durch erneuerbare Wärmequellen, insbesondere durch:

    • Anpassung oder Erhöhung von Umstiegsprämien

    • Festsetzung von Zonen für erneuerbare Energien in der BZO (gemäss PBG § 78a)

  • Reduktion des Verbrauchs von fossilem Erdgas, insbesondere durch:

    • Erarbeitung und Umsetzung einer langfristigen Stilllegungsstrategie des Gasnetzes

    • Verpflichtung des Gasversorgers zu einer raschen Erhöhung des Mindestanteils erneuerbarer Gase mit Verschärfung bis zu einer vollständig erneuerbaren Gasversorgung

  • Vorbildfunktion der Gemeinde wahrnehmen, durch:

    • beschleunigte und konsequentere Sanierung von kommunalen Gebäuden

  • Verbesserung der Wärmedämmung an Gebäuden, durch:

    • finanzielle Beiträge

    • aktives Zugehen auf Besitzer von älteren Liegenschaften (Motivationskampagne)

  • Rahmenbedingungen für erneuerbare Wärmequellen verbessern, durch:

    • Verankerung von griffigeren Zielen im kommunalen Energierichtplan

Mobilität
  • Rahmenbedingungen für eine Senkung der individuellen motorisierten Verkehrsnachfrage verbessern, zum Beispiel durch:

    • Ausbau bestehender oder Schaffung neuer Sharing-Modelle wie Mobility und PubliBike

    • gezielten Ausbau des ÖV-Angebots

  • Langsamverkehr fördern, insbesondere durch:

    • rasche und konsequente Umsetzung des bestehenden Velokonzepts

    • Bereitstellung öffentlicher Ladeinfrastruktur für E-Bikes

  • Elektromobilität fördern, zum Beispiel durch:

    • Bereitstellung öffentlicher Schnellladeinfrastruktur

    • Förderung von Ladestationen in privaten Garagen (an Wohn- und Arbeitsort)

    • Umwandlung bestehender Parkplätze in für Elektrofahrzeuge exklusive oder kostenfreie Parkplätze

    • Umstellung der kommunalen Fahrzeugflotte auf Elektrofahrzeuge

    • Forderung an lokale Busbetriebe zur Umstellung der Fahrzeugflotte auf Elektrofahrzeuge

Stromversorgung
  • Eigene Stromerzeugung mit Photovoltaik fördern, insbesondere durch:

    • Vereinfachung von Bewilligungsverfahren von nicht überkommunal regulierten Objekten in Kernzonen

    • Überprüfung und Erhöhung von Förderbeiträgen

    • effektivere Gestaltung des bestehenden Förderkonzepts (z.B. durch Informationskampagnen oder Reduktion des administrativen Aufwands).

Negativemissionen
  • Renaturierung fördern, insbesondere durch:

    • verschärfte Richtlinien zur Begrünung durch Bäume auf kommunalem Gebiet oder in privaten Baugesuchen

  • Begrünungen fördern, zum Beispiel durch:

    • Dachbegrünungen

    • Urban Gardening

Ist die Klima-Initiative angesichts der Corona-Krise überhaupt noch angesagt?

Die Corona-Krise steht zur Zeit zweifellos zuoberst auf der Tagesordnung. Auch wenn durch den Lockdown der Schadstoffausstoss temporär etwas abgenommen hat, ist die Klimafrage bei Weitem nicht gelöst. Wenn wir nicht jetzt handeln, werden die Treibhausgasemissionen mit all ihren schädlichen Folgen weiter zunehmen. Die Thalwiler Klima-Initiative verliert also keineswegs an Relevanz.

 
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Initiativkomittee

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Presse

"Parlaments- und Vorzeigegemeinde?"

P.S.-Zeitung für Stadt und Kanton Zürich (12. Juni 2020)

"Die Klimainitiative erhält starken Rückenwind"

Zürichsee-Zeitung (12. Februar 2020)

"Gemeinderat empfiehlt «Thalwiler Klima-Initiative» zur Annahme"

Medienmitteilung Gemeinderat Thalwil (11. Februar 2020)

"Parteien und Vereine überreichen die Klima-Initiative"

Zürichsee-Zeitung (24. Oktober 2019)

"Thalwil soll Klimaschutz vorantreiben"

Zürichsee-Zeitung (11. Oktober 2019)

"Klima-Allianz macht Dampf"

P.S.-Zeitung für Stadt und Kanton Zürich (11. Oktober 2019)

"Breite Allianz startet Thalwiler Klima-Initiative"

Medienmitteilung Initiativkomitte (8. Oktober 2019)

Ein JA für frühe Planung und Budgetsicherheit!

© Moritz Hager

Ein JA für klare

Rahmenbedingungen und effektiven Klimaschutz in Thalwil!

 
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Ein JA - damit Thalwil cool bleibt!

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© Arthur Schäppi, Zeitung P.S.

Ein JA für die 

Übernahme von Verantwortung!

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Ein JA für koordinierte Ziele und rasches Handeln!